Plateforme 10 - journée portes-ouvertes avril 2019

Plateforme 10

ein in der Schweiz einmaliges Kulturquartier

Bildende Kunst, Fotografie und Design werden unweit des Bahnhofs von Lausanne in einem für die Schweiz einzigartigen Kulturquartier vereint.

Die Stadt Lausanne hat sich eine ambitionierte Herausforderung gestellt: mit einem urbanen, modernen, lebendigen und in der Schweiz einmaligen Projekt den Museumsraum neu definieren. Bereits der für die Konzeptidee repräsentative Name lässt aufhorchen: Plateforme 10. Eine folgerichtige Bezeichnung, liegt das neue Kulturquartier doch in der Verlängerung der neun Perrons des Lausanner Bahnhofs. Dieses besondere zehnte Gleis lädt nun ein, sich auf eine geistige Reise zu begeben, auf der ein Museumsbesuch zum echten Erlebnis wird.

Die Sammlungen von Fotografien, Werken der bildenden Kunst, Design und zeitgenössischer Kunst erscheinen in den Gebäuden mit bemerkenswerter Architektur im besten Licht, die zudem Orte der Begegnung, Verpflegung und Entspannung wie einen Museumsshop (mit Buchhandlung) und eine Bibliothek enthalten. Weit mehr als eine «Wohngemeinschaft» hat sich diese Vereinigung von fünf Institutionen zum Ziel gesetzt, «über ihre jeweiligen Disziplinen hinauszuwachsen, um im Wettstreit miteinander ein geistiges Klima mit grosser Anziehungskraft zu schaffen.»

Die Schweiz gehört mit ihrem Museumsangebot zu den Europameistern, sowohl hinsichtlich der Dichte als auch der Qualität. Lausanne trägt zu dieser Ausstrahlung bei, mit Jahr für Jahr Tausenden von Besuchern, die sich für Wissenschaft und Kunst interessieren, aber auch von der Volkskultur fasziniert sind. Wetten, dass all diese Neugierigen auch mit Begeisterung Richtung Plateforme 10 strömen werden, wo sie fünf äusserst renommierte Kultureinrichtungen der Kantonshauptstadt erwarten.

Kantonales Kunstmuseum (MCBA)

Als eines der ältesten Museen der Schweiz, das ausschliesslich der Kunst gewidmet ist, verfügt das Kantonale Kunstmuseum MCBA über etwa 10'000 Werke, darunter viele Schenkungen. Um diese Gemälde und die grosszügigen Mäzene zu würdigen, eröffnet das MCBA seinen Neubau mit der gratis Ausstellung Atlas. Cartographie du don (5. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020).

Eröffnung den Museen 2021

Musée de l’Elysée

Das vollständig der Fotografie gewidmete Musée de l’Elysée ist eine der renommiertesten Einrichtungen seiner Kategorie. Neben einer einzigartigen Sammlung verwahrt es mehrere fotografische Nachlässe wie denjenigen von Charlie Chaplin. Bis Oktober 2020 ist das Museum noch in einem wunderschönen Herrenhaus untergebracht, zu dem der Eintritt ausnahmsweise gratis ist.

mudac

Das in der Schweiz einzigartige mudac (Museum für Design und zeitgenössische angewandte Kunst) sorgt gerne für Abwechslung und Verwirrung, indem es die Stile vermischt. Das Konservatoren-Team wird sich auf seinem neuen Spielfeld von Plateforme 10 nach Herzenslust austoben können. Man wird hier Ausstellungen zum Thema Design, Mode und Grafik finden, aber auch eine einmalige Sammlung von Glaskunst und alter ägyptischer und asiatischer Kunst.

Fondation Félix Vallotton

Als Forschungs- und Dokumentationszentrum arbeitet die Fondation Félix Vallotton bereits mit ihrem künftigen Nachbarn, dem MCBA zusammen. Dieses Museum beherbergt die grösste Werksammlung des Künstlers, der insbesondere für seine Schwarz-Weiss-Illustrationen und Holzschnitte bekannt ist.

Fondation Toms Pauli

Die Fondation Toms Pauli widmet sich dem Studium, der Konservierung und der Präsentation alter und moderner Werke der Textilkunst und besitzt insbesondere eine Sammlung Wandteppiche und Stickereien aus dem Nachlass von Mary Toms. Die Stiftung wird sich ebenfalls auf dem Areal von Plateforme 10 niederlassen.

Praktische Informationen

Plateforme 10

Architektur und nachhaltige Entwicklung

Das Museumsareal Plateforme 10 ist auch ein Beispiel für innovative Architektur, sanfte Mobilität und Harmonie zwischen Stadt und Natur. Das Architekturbüro des Italieners Fabrizio Barozzi und des Spaniers Alberto Veiga gewann den internationalen Wettbewerb für den Wiederaufbau der SBB-Hallen, in denen das MCBA untergebracht ist. Gegen Norden wird das Kunstmuseum von vierzehn Arkaden begrenzt, die eine Art Schleuse zwischen der städtischen Hektik und der zeitlosen Kunstwelt bilden. Für das zweite Gebäude auf dem Areal wählte eine Jury einstimmig den Entwurf der portugiesischen Architekten Manuel und Francisco Aires Mateus. Ihr originelles Projekt besteht aus einem Kubus aus weissem Marmor, dessen gläserne Einschnitte die Fenster bilden.

Plateforme 10 integriert sich perfekt ins Stadtbild und die natürliche Umgebung und ist eine wichtige Etappe des Projekts sanfter Mobilität namens «voie verte», das den Lausanner Osten und Westen miteinander verbindet. Dieser «grüne Weg» für Fussgänger und Velofahrer wird ab dem Bahnhof von Lausanne über eine eigens dafür gebaute Passerelle entlang des neuen Kunstquartiers führen. Die Bepflanzung dieser Rampe, mit der der Kantonale Botanische Garten und sein Museum (MJBC) beauftragt wurden, wird mit Bezug auf das Museumsquartier didaktisch und in Sammlungen gestaltet. Schon fast ein viertes Museum unter freiem Himmel bildet diese begrünte Passerelle eine Ergänzung zu den anderen Gärten von Plateforme 10, deren 25'000 ㎡ grosse Gesamtfläche 4700 ㎡ Grünflächen aufweist.

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