Das Olympische Museum

Das Olympische Museum

weit mehr als Sport

In Lausanne können Sie im weltweit einzigen Museum des Internationalen Olympischen Komitees den Geist der Olympischen Spiele und des Sports in interaktiven Ausstellungen erleben.

Schneller, höher, stärker! Diese Devise der Olympischen Spiele beschreibt auch sehr gut die Empfindungen der Besucherinnen und Besucher des meistbesuchten Museums von Lausanne. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) hat das einzige von ihm selbst gegründete Olympische Museum im Lausanner Quartier Ouchy mit Blick auf den Genfersee und die Alpen eingerichtet. Das Olympische Museum thront hier wie die antike Stadt, in der diese für die Menschheitsgeschichte entscheidende Bewegung entstanden ist.

Ob Sie ein Fan von Sportereignissen sind oder nicht, die olympische Bewegung bedeutet nicht nur Sport! Beim Besuch der ultramodernen interaktiven Ausstellungen werden Sie mit Sicherheit denselben Nervenkitzel empfinden wie die Athletinnen und Athleten. Die weitläufige Freizeitanlage ist mehr als ein Museum und bietet unvergessliche Erlebnisse auf drei Etagen, die folgende Titel tragen: «Die Olympische Welt», «Die Olympischen Spiele» und «Der Olympische Geist».

Eintritt ins Olympische Museum

Ab 18.- CHF

Kaufen

Der erste Teil der Besichtigung, «Die Olympische Welt, veranschaulicht die Verankerung der olympischen Bewegung in der Menschheitsgeschichte und erklärt die Vision ihres Gründers Baron Pierre de Coubertin. Auf dieser Etage befindet sich ausserdem ein Raum, der den 50 Fackeln gewidmet ist, die die olympische Flamme aller Spiele seit 1936 transportiert haben. Diese symbolträchtigen Objekte, die sich die einzelnen Gastländer der Spiele mit grösstem Kunstsinn ausgedacht haben, scheinen noch vom Stolz derjenigen belebt, die die Ehre hatten, sie an ihren Bestimmungsort zu tragen.
Im Erdgeschoss offenbaren «Die Olympischen Spiele» alle Geheimnisse der Wettbewerbe und ihrer Champions, insbesondere dank «Inside the Race», einem 180-Grad-Multimediaspektakel. Konzentration, Anstrengung, Freundschaft, Freude, Leid… alle Emotionen der Athletinnen und Athleten werden hier in Grossaufnahmen filmisch wiedergegeben, inmitten eines intensiven Treibens, das uns ganz benommen macht.
 
Zu guter Letzt lässt das Ende 2018 vollkommen renovierte Untergeschoss «Der Olympische Geist» den Besucher in die Haut eines Spitzensportlers schlüpfen, dank packender Berichte und interaktiver Übungen, die es ermöglichen, in die Spiele einzutauchen. Der Höhepunkt des Rundgangs, ein den Medaillen gewidmeter Bereich, gehört ebenfalls zu den starken Momenten, symbolisieren diese Objekte doch sowohl die Belohnung als auch die erbrachten Opfer. Insgesamt 1500 Objekte, 5000 Fotos und 150 audiovisuelle Einrichtungen sind dazu da, allen Besuchern die Werte der Olympischen Bewegung zu vermitteln.
 
Dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Pierre de Coubertin, war es ein Anliegen, die olympische Idee als eigentliche Philosophie zu positionieren, die nicht nur den Sport, sondern auch viele ethische Grundprinzipien wie Bildung, Respekt, Kunstsinn und soziale Verantwortung umfasst. Die Besucher des Olympischen Museums lassen sich ganz unabhängig von ihrem Alter oder ihren Kenntnissen der Sportdisziplinen von diesen universellen Werten tragen.

Als ideale Ergänzung zu den Museumsausstellungen sind der Olympische Park und das TOM Café kostenlos zugängliche Erholungsorte. Der zwischen See und Museum gelegene Park ist mit seinen rund vierzig von der olympischen Idee inspirierten Skulpturen ein eigentlicher Initiationsparcours vor der Kulisse des prächtigen Genfersees und der Alpen. Wer im Park die 97 Treppenstufen hinaufgeht, kann nicht umhin, an all die Athletinnen und Athleten zu denken, die viele Hindernisse überwunden haben, um das Siegerpodest zu besteigen. Auf Sportanlagen können Sie sich übrigens mit ihnen messen, zum Beispiel auf einer Hundert-Meter-Laufbahn, wo Sie versuchen können, den Weltrekord von Usain Bolt zu schlagen! Eine Lichtinstallation erlaubt, sich der unglaublichen Geschwindigkeit des Läufers aus Jamaika bewusst zu werden.

Remise des médailles au Flon - JOJ Lausanne 2020

Lausanne, Stadt des Sports

Bis zu den Olympischen Jugendspielen 2020 war Lausanne noch nie Austragungsort Olympischer Spiele gewesen. Weshalb hat das Internationale Olympische Komitee (IOK) dann entschieden, sein Museum 1993 in der Waadtländer Kantonshauptstadt einzurichten? Ganz einfach, weil sich der Sitz des IOK seit 1914 in Lausanne befindet! Damals fand Pierre de Coubertin in Lausanne eine vom Weltkrieg verschonte Insel des Friedens. Das IOK hat Lausanne seither nie mehr verlassen und ernannte seine Heimatstadt 1993, dem Eröffnungsjahr des Museums, zur «Olympischen Hauptstadt». Zur Feier seines 125-jährigen Bestehens hat das IOK 2019 das neue «Olympische Haus» am Standort seiner früheren Büros im Vidy-Quartier bezogen.

Seit Ankunft des IOK im Jahr 1914 kommen immer wieder neue Sportverbände nach Lausanne, die hier ihren Sitz einrichten. Mittlerweile sind es gut fünfzig, wovon ein Grossteil in der «Maison du sport international» untergebracht ist, die 2006 unweit des Sees erbaut wurde. Die Nähe zum IOK ist sicherlich ein Grund für diese Anziehungskraft, aber Lausanne hat noch viele weitere Vorzüge zu bieten. Die Olympische Hauptstadt besitzt gute Sportanlagen wie das Olympiastadion La Pontaise, sie profitiert aber vor allem auch von einer aussergewöhnlichen natürlichen Umgebung. Ihre zentrale Lage zwischen Alpen und Jura macht sie zum idealen Spielfeld für alle Sportarten, und zwar das ganze Jahr über.

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